Bestehende Anlagen, Wärmenetz

Kann ich auch im Sommer heizen?
Ja, das Wärmeversorgungsunternehmen verpflichtet sich vertraglich, die angeschlossenen Objekte ganzjährig mit Wärme zu versorgen.

Welche Zusatzheizungen sind erlaubt?
Zur Wärmeversorgung aus unserem Nahwärmenetz ist das „Dazu-heizen“ z. B. mit einem Kachelofen bzw. die Warmwasseraufbereitung mit ihrer vorhandenen Solaranlage möglich.

Kann ich meinen Warmwasserboiler weiterverwenden?
Hier ist die Boilerart ausschlaggebend. Ein Registerboiler kann weiterverwendet werden. Doppelmantelboiler und aufgesetzte Boiler müssen ausgetauscht werden.

Macht es Sinn,  bestehende Elektroboiler z.B. im Bad zu belassen (z.b. für den alleinigen Sommerbetrieb) oder wann empfiehlt es sich, solche Warnwassererzeuger abzuschalten und den gesamten Warmwasserbedarf über Fernwärmenetz zu beziehen? 
Doppelte Ausführung macht keinen Sinn, entweder die gesamte Warmwasserversorgung mit „Fernwärme“ oder die gesamte mit Strom. Es müssen die Kosten für die Umrüstung und die Machbarkeit geprüft werden; aus Sicht der Betriebskosten macht es auf jeden Fall Sinn, die Wärme von der „Fernwärme“ zu beziehen.

Macht es Sinn eine Solaranlage für die Warmwasserversorgung mit einzubauen?
Das ist aus Kostengründen nicht wirtschaftlich; die Kosten für eine Solaranlage bei einem Fernwärmeanschluss amortisieren sich nicht. Auch ergibt sich kein ökologischer Vorteil, da die Wärme beim Heizwerk aus der Biomasse gewonnen wird.

Wie lange halten die erdverlegten Rohre, wer und wie wird ihre Dichtheit kontrolliert?
Die Lebensdauer der Nahwärmerohre liegt zwischen 40 und 60 Jahre;  es ist ein Leckwarnsystem installiert, dieses prüft permanent die Dichtheit der Isolierung und der Rohrleitung.