Werdegang

Seit der „Heizsaison“ 1992/93 versorgt die FWG Frankenfels den Ort mit Wärme. Das Bild oben zeigt die Betreiber und damaligen Funktionäre vor dem Heizhaus (Oktober 1993).

Gründungsdatum: 10. Februar 1992
ursprüngl. Mitgliederanzahl: 28
der damalige Vorstand: Obmann Ing. Goebel Edmund, Stellvertreter Krickl Josef, Kassier Tuder Bruno, Schriftführer Buder Johann u. Niederer Hermann, Aufsichtsratvorsitzender Größbacher Leopold, Stellvertreter Schifflhuber Rudolf u. Griesauer Friedrich.

 

Die Gruendungsphase

Auf Grund des billigen Erdölpreises wurde auch in Frankenfels hauptsächlich auf Ölheizungen zurückgegriffen. Brennholz war immer schwieriger anzubringen. Auch der Faktor „Bequemlichkeit“ spielte eine immer größere Rolle, soll es doch in den Häusern zur gewünschten Zeit wohlig warm sein.

Das zweite große Argument zur Errichtung eines Fernheizwerks war der Umweltvorteil. Ältere Heizanlagen haben einen weit größeren Schadstoffausstoß als eine moderne und überwachte Anlage. Außerdem wird mit jeder betriebenen Ölheizung der Treibhauseffekt verstärkt.

Ein Großteil der Bauernschaft erkannte dieses Problem und die Tatsache, das Brennholz langfristig nur in Form von fertiger Wärme verkauft werden kann. Der Unternehmer Leopold Schifflhuber gab in weiterer Folge eine Grobplanung in Auftrag und wannte sich mit dem Projekt an den Ortsbauernrat. Obmann Hermann Niederer unternahm nun alles um die Idee der „Hackschnitzelheizung“ den Bauern schmackhaft zu machen. Bereits im Februar 1992 gründeten 28 Mitglieder die Fernwärmegenossenschaft.

Allein im Jahr 1992 konnten Lieferverträge mit 52 AbnehmerInnen geschlossen werden. In 22 Vorstandssitzungen wurden Entscheidungen für die Realisierung des Großprojektes getroffen. Die Wetterlage begünstigte die Bauarbeiten, sodass der Heizbetrieb im Oktober 1992 plangemäß aufgenommen werden konnte.

Am 3. Oktober 1993 wurde die Fernwärmeanlage unter großer Beteiligung der Bevölkerung offiziell in Betrieb genommen.

 

Abnehmer-Entwicklung

Wie auf der untenstehenden Grafik zu sehen ist, hat sich die Anzahl der KundInnen stets vergrößert. Als FWG-AbnehmerIn genießen Sie also große Kundenzufriedenheit.

In den Anfangsjahren bediente die FWG 50 AbnehmerInnen mit Wärme. Diese Zahl konnte kontinuierlich gesteigert werden und erreichten im Jahre 2003 die „magische“ 100er-Marke.

Bis heute (Stand: 2015) vertrauen immerhin 157 AbnehmerInnen den Diensten der FWG und setzen somit auf erneuerbare Energie!

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